Teil 2 – der sportliche Teil des Gemeindebesuchs in Frankreich …

Der 2. Teil des Besuchs, die sportliche Herausforderung der Hubertus – Jünger …

(hjj) Der Vergleichswettbewerb der Schützinnen und Schützen beider Vereine sollte die „Basis“ zur offiziellen Einweihung des „Schützenhauses“ sein. Mit Ihren Pistolen und Gewehren bewaffnet trafen sich die Kontarhenten im Schießsaal, wo in 2 Wettbewerben der „Bessere“ ermittelt werden sollte. Für mich eine interessante Sache, kannte ich doch mein Luftgewehr „Diana 27“ aus meiner Jugendzeit, ebenso meine Lufpistole der gleichen Firma. Was habe ich gestaunt, als man die „Hightec-Waffen“ ausgepackt hat, dazu das entsprechende Equipment wie Schiessbrille und Anzug! So ändern sich die Zeiten – ja man ist ja auch nicht mehr der Jüngste. Faszinierend was sich mir jetzt geboten hat… Den Anfang machten die Pistolen, gefolgt von den Gewehren in einem extra Durchgang. Bei den „Luftdruckwaffen“ gibt es keine große Knallerei, sondern nur ein leichtes „BÄTSCH“ – rührt vom Einschlag des „Diabolos“, ein kleiner „Bleikelch“, auf der Scheibe. Habe hier eine „Rundumschlag“ im Bild festgehalten …

Vor dem Finale, wo es um die Abgabe des Schusses im direkten Vergleich der Kontrahenten ging dabei aber die Mannschaftswertung im Vordergrund lag, ging es Kopf an Kopf! Die Gewehrschützen Dielheims begannen verhalten und lagen schnell zurück. Die Aufholjagd, das „halali“ kam zu spät und so gewann der Gegner aus St. Nicolas. Ganz souverän die Pistolenschützen – vom Start bis ins Ziel lag Dielheim vorn. So lange die Musik spielt mussten die Schüsse abgegeben sein. Vor dem Finale machten die „politischen“ Delegationen eine kleine Rundfahrt durch SNDP und bekamen die neuesten kommunalen Bauwerke und Einrichtungen gezeigt!
So endete das Schießen, wie das Berüchtigte aus Hornberg, gerecht geteilt, jeder der beiden Vereine stellte einen Sieger – was kann schöner sein – Europa vereint! Das zeigte sich auch beim anschliessenden gemeinsamen Abendessen – Typisch für St. Nicolas de Port, wie auch beim „POTEE PORTOISE“, welches ich auch schon miterleben durfte. Deftiges „choucroute garnie“ bei uns bekannt als Schlachtplatte, dazu „Vin rouge & Vin blanc“ obligatorisch „Wasser & Baguette“, ein kleines Dessert und weil das alles ziemlich fett war ein Schluck, oder Zwei „Eau de vie“ – besser bekannt als Mirabellenschnaps, was in der Lorraine um St.Nicolas einfach dazu gehört! Ich, für mein Teil, machte nach dem opulenten Nachtmahl noch einen Verdauungsspaziergang durch das abendliche St. Nicolas de Port. Ein Abschlußbild der Schützen nach der Siegerehrung und Pokalvergabe war selbstverständlich. Müde und erschöpft von dem ereignisreichen Tag fuhren uns die Gemeinderäte in unser Hotel, das etwa 10 km von SNDP entfernt war – Schichtzeit des Busfahrers war bereits nach dem Transport vom Hotel, zum Abendessen, nach dem Check-in beendet!
In den nächsten Tagen kommt der dritte Teil der Exkursion nach St. Nicolas de Port, die Einweihung des Schützenhauses und das Abschlussessen im Gewölbekeller des „Storchen“! Seien Sie gespannt!

Text & Fotos: Hans-Joachim Janik

 

 

Veröffentlicht am 3. Oktober 2017, 01:41
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