Tairnbacher Kerwe-Eröffnung – klassisch schön, bis auf …

… einen „kleinen“ Fehler beim Faßanstich – Tairnbacher Bevölkerung geteilter Meinung! 

Kerwe-Eröffnung Tairnbach

(hjj) Tairnbacher Kerwe-Eröffnung – das Kuriose zuerst! Beim Faßanstick mit 2, 3, 4, 5  kräftigen Schlägen auf den Zapfhahn … die Bevölkerung klatschte bereits, doch der Hahn wurde nicht fest und so floß auch kein Bier…???
Warum wohl –  richtig vermutet, das Faß ist am Spuntloch mit einer Sicherung versehen, damit es nicht ohne Anstich auslaufen kann! Genau diese wurde nicht entfernt, sondern durch die „Holzhammerschläge“ noch fester gesetzt! – Später mehr! Zunächst die „Formalitäten zu Eröffnung… Begrüßung durch den Ortvorsteher Egenlauf, Bürgermeister Spanberger ließ sich entschuldigen, Krankheitsfall in der Familie, an politischer Prominenz habe ich Karl Klein MdL und gegen Ende der offiziellen Eröffnung Dr. Stefan Harbarth gesehen. Nun die „Adligen“ – die Weinhohheiten, die Kurpfälzer Weinhoheiten verstärkt durch die Portugieser Weinkönigin aus Malsch  gaben sich ebenso die Ehre wie ein große Anzahl Gäste des „gemeinenVolkes“!

Nach dem obligatorischen „Faßrollen“ von 5 teilnehmenden Vereinen, welches mit viel Hallo und Anfeuerung durchgeführt wurde und schließlich die SG Tairnbach als Sieger hervor brachte, als Preis einen Kasten Bier, der an Ort und Stelle „vernichtet“ wurde. Vom Musikverein einige Beiträge, darunter das „Badnerlied“, welches kräftig mitgesungen wurde, war der „Kerwe-Redd“ von Kerweborscht Marco, dieses Jahr vom Schützenverein gestellt, vorgeschaltet. Die Taufe der Kerweschlumpel mit Flaschenbier wurde vollzogen den jetzt kam er erst, der Faßanstich – sollte der Faßanstich kommen, besser gesagt! Habe bereits das Problem eingangs beschrieben … Jetzt kamen eine Menge guter Ratschläge, fleissige Helfer und sakastische Bemerkungen, wie..„des gewwe ma jetzt uf Millhause, die bringe alles uff“ oder „no misse ma halt vadorschde“. Andere wiederum meinten eine Bohrmaschine holen und ein 12er Loch ins Faß bohren! Man hantierte mit Taschenmesser, Schraubenzieher und Zangen am Spuntloch … plötzlich ein Strahl schäumenden Gerstensaftes, die Sicherung war gelöst, der Hahn konnte eingetrieben werden und das köstliche „WELDE“-Gebräu konnte doch noch fließen. Hier ein paar Impressionen von der Kerwe-Eröffnung …

 
Es ging danach weiter in der Dreschhalle und auf dem „Reitschul-Platz“ vor der Halle, der „faut-pas“ wird bestimmt noch eine Weile Gesprächsthema sein und mit Sicherheit in der nächsten „Kereweredd“ verarbeitet werden. Wir wünschen drei Tage Freude, Spaß und gute Unterhaltung!

Text & Fotos: Hans-Joachim Janik

 

Veröffentlicht am 17. September 2017, 09:35
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