Soirée der A Cappella Dielheim – ein Hochgenuss

Soirée der A Cappella Dielheim – ein Hochgenuss

(hjj) Trotz der subtropischen Temperaturen am vergangenen Samstagabend in der Dielheimer Kulturhalle hatte sich ein gespanntes Auditorium eingefunden, um den „kleinen Chor“ des Männerquartett Dielheim, also dessen Quintessenz, zu hören. Auf dem Promotion-Plakat stand „Wellness für die Ohren“ – keine Übetreibung, um das vorweg zu nehmen.
 
Das Programm des Abends war in vier Blöcke geteilt, zwei vor und zwei nach der Pause, die unbedingt notwendig war. Nicht etwa wegen des Repertoirs, einzig der Temperaturen im Saal geschuldet. Eigentlich für die Sänger und nicht nur für die eine Zumutung. Was ist dagegen zu tun? Vielleicht sollte man, wenn sich die Witterungssituationen jetzt so häufen, über eine Klimatisierung nachdenken. Doch das soll nicht Gegenstand des Berichts sein! Wie angesprochen die beiden ersten Blöcke, die Robin Neck mit seinen Mannen einstudiert hatte, bewiesen, dass ein „Chor vom Lande“ auch der Fremdsprachen mächtig ist.

 Dabei fiel uns besonders angenehm und treffend die Moderation (Johannes Lange) und erklärenden Worte auf, die zu den einzelnen Stücken innerhalb der Blöcke abgegeben wurden. z.B. Hymne à la nuit – Text in der Musik, als auch bei Belle, qui tiens ma vie oder die Übersetzung des Textes von Ave Maria! Eine kurze Pause wurde benötigt … als zum nächsten Block vor der großen Pause die Barbershop-Musik in passendem Outfit optisch und verbal präsentiert wurde. Stücke wie I had a dream, dear, Aura Lee, I want to harmonise, girl of my dream oder der Gassenhauer aus den 50ern Lollipop, zeugten vom großen Spektrum der Vocal-Group.

Die Pause die nun folgte war unbedingt notwendig, damit sich die Protagonisten in erster Linie, als auch das Auditorium etwas erfrischen konnte, im Foyer hatte man kalte Getränke bereit gestellt.


Nach der Pause ging es qualitativ unvermindert weiter … Find the cost, From a distance, Deep river zeigte eine Verbindung zu der spirituellen Musik, die in den amerikanischen Südstaaten ihre Wurzeln hat. Fantastisch diese Interpretation und sicher nicht einfach für den europäischen Kontinent! ABBA, eine schwedische Gruppe aus der Neuzeit wurde ebenso glanzvoll mit The way old friends do zu Gehör gebracht. Der letzte und finale Block wieder international und mit Esprit Rendez-vous, Launch und Tatschofonie brachten einen weiteren Hörgenuss! Noch dieses Jahr im Herbst gibt es eine Wiederholung der Soirée in Balzfeld … hierzu schon jetzt herzliche Einladung!
Abschliessend die Dankesworte an das Auditorium, den „helping hands“ im Hintergrund und speziell an die Solisten, die ihr Können innerhalb der Gruppe aufblitzen liessen. Tolle Stimmen, kann man immer nur wiederholen. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf den „Herbst“!

Text & Fotos: HJJ    kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 1. August 2018, 16:36
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