Senioren von Horrenberg & Balzfeld mit Pfr. i.R Dieter Albig auf einer virtuellen Reise …

Pfr. i.R Dieter Albig nahm die Senioren mit auf eine virtuellen Reise … nach Äthiopien!

(hjj) Ein Seniorennachmittag wie gewöhnlich – nein keinesfalls, eine virtuelle Reise nach Äthiopien war angesagt! Begonnen hat der Nachmittag wie immer, Begrüßung durch Petra Filsinger, Geburtstagsständchen, Kaffee und Kuchen und … ja und die Erwartung die Wunder einen fernen Landes kennen zu lernen – Äthiopien!

Wo liegt das eigentlich, fragte sich ein mancher der im Saal war und meist nicht aus Deutschland heraus gekommen ist. Afrika oder Asien nicht weit gefehlt. An der Südspitze der Saudi-Arabischen Halbinsel liegt der Jemen und nur durch den Golf von Aden getrennt erstreckt sich Äthiopien, ein armes Land aber reich an Kultur und Lebensfreude. Glückliche Menschen, mit dem was sie haben. Nachdem sich die Anwesenden mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten und ein Jeder sein Erfrischungsgetränk vor sich stehen hatte, begann Pfr. Albig mit seinem Vortrag … „Rauchen einstellen, Sitze aufrecht stellen, fertig zum Start zu einer virtuellen Reise, die „Wunder Äthiopiens“ kennen zu lernen. Der Flug ging über die Alpen, das Mittelmeer, weiter Richtung Süden, der nördliche Teil Afrikas wurde überflogen, Ägypten, entlang des Roten Meeres über Eritrea und Dschibuti flog man eine Schleif und schon setze man zum Anflug auf Addis Abeba an. Heiss war es, liegt doch das Land des Löwen-Kaiser Haile Selassie – Regent Äthiopiens (1916–1930) und der letzte Kaiser von Abessinien, übersetzt heisst das: Macht der Dreifaltigkeit, der Erste!

Dreifaltigkeit wird uns noch öfter begegnen auf unserer Reise durch das Land! Die Wiege des Christentums könnte man diesen Ort auch bezeichnen, basierend auf König Salomon & der Königin von Saba,  ich denke beide bekannt, und beider Sohn Menelik I. Ein Land volle Gegensätze, Verhältnis von alt zu jung – gegensätzlich Deutschland – 24 zeichen unser Alphabet – 123 das der Äthiopier, bei uns liegen die Unterschiede geografisch von 0 bis knapp 3.000 m – dort von minus 116 m bis über 4.000 Meter, nur eines ist gemeinsam, etwa die gleiche Einwohnerzahl. Auffallend viel Analphabeten, deshalb ist es nicht wunderlich, dass sehr viel in Bildern dargestellt ist. Die Bücher in denen sehr oft die Abbildungen der Heiligen in dreifacher Ausfertigung zu sehen sind, deuten immer wieder auf die Dreifaltigkeit hin.

Die jahrhunderte alten Bücher über Religion und Gottesdienst besten hauptsächlich aus Bildern, die noch heut ein hohe Qualität an Farbe und Abbildung haben. Die Tempel und Kirchen erinnern  an die typisch afrikanische Rundbauweise. Ausgenommen die Gotteshäuser die aus den Felsen herausgearbeitet wurden, eine unglaublich filigrane Arbeit, ein Fehlschlag hätte genügt um das ganze Projekt zu zerstören. Es würde wirklich zu weit führen die ganze Reise zu beschreiben, schauen Sie sich die kleine Bildergalerie an, die mir Pfr. Albig zur Verfügung gestellt hat, sollten Sie die Gelegenheit haben seinen Reisebericht LIVE erleben zu können, zögern Sie nicht, gehen Sie hin, einfach nur fantastisch. 

Das letzte Bild der Galerie zeigt ein Bild von Pfr. Albig mit Petra Filsinger und einem „echten Äthiopier“ der zu Gast bei dem Vortrag war, war schon ein aussergewöhnlicher Seniorennachmittag im Ludwig-Englert Haus in Balzfeld!
Auf diese Art kann man noch auf seine „alten Tag“ in der Welt herum kommen. Herzlichen Dank!

Text: HJJ     Fotos: HJJ &  Pfr. Dieter Albig

Veröffentlicht am 12. März 2018, 21:53
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