Pressemitteilung des SV Sandhausen zur 2. Runde DFB-Pokal

Pressemitteilung SV Sandhausen 2. Runde DFB-Pokal


„Am Ende zählt nur ein Sieg“
Am morgigen Dienstag, den 30. Oktober, ist der SV Sandhausen in der zweiten Runde des DFB-Pokals 2018/19 zu Gast beim Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim. Anpfiff in der Voith-Arena ist um 20:45 Uhr. Bevor Trainer Uwe Koschinat den Blick auf die Pokalpartie lenkte, stand die Nachbetrachtung Paderborn-Spiels an.
Neue Erkenntnisse
„Unser Plan in der Anfangsphase, diese enorme Sprintstärke der Paderborner bereits im Zentrum aufzufangen, um dann selbst mit hoher Geschwindigkeit zu kontern, ging zunächst voll auf“, lobte SVS-Trainer Uwe Koschinat die Offensivleistung seiner Mannschaft am vergangenen Samstag beim 3:3 in Paderborn. Auf der anderen Seite habe man aber auch einsehen müssen, dass man es gegen den Aufsteiger in vielen Phasen nicht geschafft habe, sich ausreichend zu befreien. „Anders als noch gegen Ingolstadt haben wir um den eigenen Strafraum herum viel zu passiv verteidigt.“ Insbesondere der quirlige Vasiliadis habe die hochgewachsene Innenverteidigung vor große Probleme gestellt. Es habe die „absolute Geilheit, eine Mannschaft defensiv aus dem Stadion zu jagen“ gefehlt.
Dennoch zog Koschinat nach dem Spiel ein insgesamt positives Fazit: „Das 2:3 in der 80. Minute war dann natürlich ein Nackenschlag. Aber unsere Einwechslungen mit Maxi Jansen, Korbinian Vollmann und Kevin Behrens haben gut gegriffen, und dass wir noch das 3:3 gemacht haben, ist sehr positiv.“ Dies sei auch für ihn eine neue Erkenntnis gewesen, dass seine Mannschaft auch in der aktuellen Situation mit Rückschlägen gut umgehen könne.
Gíslason angeschlagen
Wie man mit dem verletzungsbedingten Rückschlag für WM-Fahrer Rúrik Gíslason umgehen wird, soll das heutige Training zeigen. Der Isländer, der in Paderborn durch einen brillanten Außenrist-Pass das 2:0 durch Andrew Wooten vorbereitete, zog sich im Spiel eine klaffende Wunde am Schienbein zu und konnte seine Regenerationseinheit nur auf dem Fahrrad absolvieren. Über einen Einsatz morgen in Heidenheim werde die heutige Trainingseinheit entscheiden – auch im Hinblick auf das Auswärtsspiel am Freitag in Dresden.
Mit Florian Hansch und Korbinian Vollmann stünden aber ausreichend Alternativen zur Verfügung. Weiterhin aussetzen müssen die Langzeitverletzten Ken Gipson (Reha nach Bänderriss in der Schulter), Nejmeddin Daghfous (Reha nach Kreuzbandriss) und Tim Knipping (Reha nach Unterschenkelbruch). Seit einer Woche ist nach überstandenem Riss des Syndesmosebandes im linken Fuß Torhüter Marcel Schuhen wieder im Training. Jedoch käme ein Einsatz derzeit noch zu früh, so dass für das Pokalspiel in Heidenheim zumindest auf der Torwartposition keine Rotation zu erwarten sei.
Heidenheim leicht favorisiert
Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt, den Uwe Koschinat vom gemeinsamen Trainerlehrgang 2011 bestens kennt und schätzt, setzte sich in der ersten DFB-Pokalrunde auswärts beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II mit 5:2 durch und steht in der aktuellen Zweitligatabelle mit 16 Punkten auf den siebten Platz. „Es ist fast schon einzigartig, wie Frank in Heidenheim arbeitet und wie er den Verein prägt“, lobt Koschinat seinen Trainer-Kollegen. „Er identifiziert sich komplett mit dem FCH und das ist bewundernswert. Ich freue mich auf das Wiedersehen.“ Das morgige Spiel habe allerdings nicht den typischen Pokalcharakter mit Favorit und Underdog, erklärte Koschinat weiter. Dennoch sehe er Heidenheim aufgrund der ktuellen Verfassung in der leicht favorisierten Rolle. „Wir bereiten uns wie auf ein normales Zweitligaspiel vor. Wir wissen inhaltlich viel über den Gegner und am Ende zählt nur ein Sieg.“

Zugesandt von der Presseabteilung des SV Sandhausen 

Veröffentlicht am 29. Oktober 2018, 20:02
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