Persönlicher Rückblick auf den Jahreswechsel – Kreuzberghof in Tiefenbach

Jahreswechsel – Feier im Kreuzberghof in Tiefenbach – schöne Location …

Kreuzberghof Silvester 2017

(hjj) Die alljährliche Frage, wenn es in Richtung Silvester geht: „Was machen wir, bleiben wir zu Hause, gehen wir weg, mit Freunden, zu Freunden … oder, oder…?“ Für dieses Silvester wurde kurzerhand beschlossen, wir gehen weg! – aber wohin? Wenn diese Entscheidung spät fällt, ist die Auswahl nicht mehr groß, denn diese Idee hatten nicht nur wir! Also – „alea iacta est“ – die Würfel sind gefallen – Kreuzberghof am Kreuzbergsee bei Tiefenbach – mitten in der Natur, mitten im Kraichgau! Der Preis des Silvester-Menü’s mit musikalischer Unterhaltung auch im akzeptablen Bereich, lassen wir uns mal überraschen! Mit weihnachtlich-winterlicher Umgebung war nix- aber das Problem hat sich Petrus aufs Blatt zu schreiben!

Das 4-Sterne Haus hat eine herrliche Lage und von der Kapazität, so mitten auf dem Land, schon ordentlich, und die war erschöpft, will heißen bis auf wenige Plätze das Haus „ausverkauft“! Das sollte zur Mammut-Aufgabe werden, hinsichtlich der Logistik, was die Küche betrifft. Wir hatten Glück, einen schönen Platz im Saal zu „ergattern“ – so zu sagen vor der „Showbühne“! Richtig – Show zur Unterhaltung war auch inkludiert – allerdings begann diese erst kurz vor 23.00 Uhr mit dem Service der Nachspeise – meines Erachtens etwas spät. Vorspeise- Steinpilzcreme-Süppchen, sehr gut, gefolgt vom Blattsalat mit Croutons und Parmaschinken-Streifen, ebenfalls sehr gut, dazu einen Oberkirchner Grauburgunder – das Herz jubelte, bis zur Hauptspeise! Wie bereits im Link zum Menü zu erkennen ist, für jeden etwas – in der Tat! Wo für mich, die Wahl auf das „Rumpsteak“ fiel, wohl suboptimal.  Das Bedienungspersonal war stets freundlich und hilfsbereit, das Problem lag wohl eher an der Organisation der Küche … meine „Mit-Tischgäste“ hatten bereits ihren Hauptgang beendet, bevor ich mein „Stück“ Fleisch erhalten habe! … 

Zum „Schneegestöber“ als Dessert begann die „Show“ – Covers von Juliane Werding, Marianne Rosenberg und meiner „Favo“ Andrea Berg brachten die Gesellschaft tatsächlich kurz vor Mitternacht noch in Stimmung. Anfangs zögerlich, doch dann wurde getanzt „wie der Lumpe am Stecke“ – das soll nicht despektierlich sein, das Publikum meist im „fortgeschrittenen“ Alter, machte dabei eine recht gute Figur! Nach dem Jahreswechsel, zu dem jeder Gast ein Glas Sekt auf seinen Platz gestellt bekam, begab man sich vor die Tür, wo ein kleines Feuerwerk abgebrannt wurde.

Der Mitternachtssnack, eine Käsebuffet, wurde inzwischen aufgebaut und rundete den „Abend“  kulinarisch ab. Gesang und Tanzmusik wurde im Saal weiter angeboten und genutzt. Wir zogen es dann vor gegen 01.30 Uhr die „Heimreise“ anzutreten, der Weg war nicht weit, aber wir zählen uns ja auch nicht mehr den Jüngsten. 

Fazit: Höhen und Tiefen wechselten sich ab – kein Topp aber auch kein Flop – sicher kann man zwischen den Zeilen lesen… für mich hat die persönliche Ansprache durch einen Conferencier gefehlt, der hätte  sicher im Vorfeld positive Stimmung erzeugen können!

Text & Fotos: HJJ für Kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 1. Januar 2018, 11:49
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=242529 

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