Neujahrstreffen der TSG Wiesloch mit Überraschungsgast …

Neujahrstreffen der TSG Wiesloch mit Überraschungsgast …
am Morgen in der TSG-Tadion-Gaststätte in Wiesloch

(hjj) Die TSG Wiesloch hatte zum Neujahrstreffen heute um 11.00 Uhr eingeladen. Manfred Walter begrüßte die anwesenden Gäste, inbesondere die politische und kommunalpolitische Prominenz, Dr. Jens Brandenburg (MdB), Claudia Martin (MdL), Karl Klein (MdL), Bürgermeister Ludwig Sauer, den TSG-Ehrenvorsitzenden Karl Walter mit Frau, sowie die Gönner und Sponsoren der TSG Wiesloch.

In seiner Ansprache bemerkte er, dass ein besonderer, geheimgehaltener Gast zu der Gesellschaft stoßen werde.
Er reflektierte in seiner Rede, wie bei solchen Anlässen üblich, über das vergangene Jahr 2018. Die herausragenden Events waren dabei die Meisterschaftsfeier, die Sportlerehrungen, der 27. Wieslocher Stadtlauf (1300 Bambinis) – (wir berichteten über die Veranstaltungen) nicht zuletzt über das spezielle Ferienprogramm der TSG. Hier werden mehrmals Sportaktivitäten, auch für Nichtmitglieder angeboten, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Zu erwähnen wären auch die Tombola bei Wein & Markt, das Int. Bacchus-Turnier, 50 Jahre Judoabteilung, der 3. Handball-Cup der Metropolregion, Ehrungsabend im Palatin, sowie die Weihnachtsshow der rythmischen Sportgymnastik.
Viele Veranstaltungen, die nicht nur Ruhm und Ehre einbringen, sondern auch den Einsatz finanzieller Mittel erfordern. Damit schwenkte er über zu den nicht so angenehmen Seiten eines Vereins. Wie andere Amateurvereine ist die finanzielle Situation angespannt, die Reserven aufgebraucht, die Erwartungen immer höher und der Geldbeutel leer! 179 Übungsleiter leisten 19.000 Übungsstunden mit geringer Aufwandsentschädigung, meist sogar ehrenamtlich!
Sein Appell deshalb an die Anwesenden, den Verein zu unterstützen auch zum Thema Sportstätten-Problem. Dieser Wink ging an Bürgermeister Sauer, der in seinem Grußwort darauf einging. Die finanzielle Situation der Stadt ist vergleichbar mit der des Vereins, man aber bemüht ist den Bedürfnissen gerecht zu werden. Andere Gemeinden und Städte sind da in etwas besserer Lage und können daher um mehrfach höhere Zuschüsse geben. Nur ein gemeinsames Konzept mit Stadt, Mitgliedern, Firmen und Sponsoren kann dieses Problem bewältigt werden. 

Bevor Manfred Walter zu Vorstellung des „Ehrengasts“ kam, wurde Stefan Fürstenau, die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft übergeben. Beim Ehrungsabend konnte er nicht anwesend sein und dies wurde deshalb heute nachgeholt! Seine Verdienste würdigte er in diesem besonderen Rahmen.
Nun zur Lüftung des Geheimnisses. Royaler Besuch aus Ghana, König Bansah, ein leibhaftiger König, der bereits durch die Medien bekannt ist. Ein Mann, einer unter 74 Geschwister, aus Ghana stammend aber schon lange Zeit in Ludwigshafen als gelernter KFZ-Meister ansässig ist. „Seine Hoheit“ kam auf eine Art zu seinem „Zweitberuf“, die er dem Auditorium auf sympathische, volksnahe Art erklärte.

Wir sehen in diesem Menschen einen Zeitgenossen, der die wirtschaftliche und politische Lage genau erkannt hat und uneigennützig seine zunehmende Bekanntheit zu sozialen Projekten einsetzt. So hat er mit Sponsoren, Medienauftritten und Frau Müller, einer Gönnerin, viele Aktivitäten angestoßen und verwirklicht. Zum Beispiel hat er die haltlosen Zustände des Gefängnisses in seinem Königreich, „Bezirk Gbi“ am Voltasee dahingehend geändert, dass er ein neues Gefängnis errichten ließ. Mehr findet man und dem folgenden LINK … Wie bereits angesprochen, ein ausgesprochen  gesunde Einstellung, die uns sehr imponierte. Auf eine Frage von Manfred Walter, warum er kein Frau aus Ghana habe, meinte er … „Deutsche Frauen sind fleißig und wissen viel, man kann viel lernen von ihnen, vor allem hat man seine Ruhe in den eigenen vier Wänden“. Einer, der die Realität erkannt hat (die Redaktion). Über sein Leben hat „König Bansah“ ein Buch geschrieben, das man für 20 €, mit Signatur, erwerben konnte.
Eine beeindruckende Begegnung mit einem bodenständigen Monarchen!
Abschliessend verabschiedete sich Manfred Walter mit den besten Wünschen, bemerkte aber man könne gerne noch zum Mittagessen bleiben und dadurch die neue Pächterin der Gaststätte, „Angelika Knoop“, unterstützen.

Text & Fotos: Hans Joachim Janik    kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 20. Januar 2019, 14:47
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=276234 

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