Meckser „Riewesäcklkerwe“ heute mit dem Heimgang der Schlumbl beendet

Meckser „Riewesäcklkerwe“ heute mit dem Heimgang der Schlumbl beendet
… und sie ist doch „aufgestiegen“ …!

(hjj) Germania, „die Unaufsteigbare“, so hieß die Schlumbl dieses Jahr, ist doch aufgestiegen, nämlich in den Schlumbl-Himmel! Unter Wehklagen der Kerweborscht und den zahlreichen Zuschauern wurde sie heut kurz nach 19.00 Uhr vor dem Meckser Rathaus eingeäschert und ihre Seele stieg auf in den Schlumbl-Himmel!
Aber alles der Reihe nach, denn 4 Tage, bei guter Unterhaltung, Spaß und Dollerei war es dann doch damit vorbei!
Die Eröffnung am Freitag, mit Fassanstich und der Taufe Germanias, der Unaufsteigbaren hatte gut begonnen.

Der Freitag, wie auch der Samstagabend, war der Unterhaltung mit der Gruppe „Second to None“ vorbehalten, ehe der Sonntag mit dem Umzug der Höhepunkt werden sollte. Das Schlachtfest des MKV, wie immer gut besucht, jedem ist die Qualität bekannt, Wellfleisch und deftige Schalchtplatten wurden serviert. An allen Tagen meinte es Petrus sehr gut mit der Kerwegesellschaft, denn er ließ die Sonne scheinen und so auch das Bier fließen. 
Sonntag 14.00 Uhr + die „akademischen“ Minuten traf der erste Wagen vor dem Rathaus ein. Beide Strassenseiten waren von zahlreichen, interessierten Zuschauern gesäumt. Die Kinder in den Startlöchern mit ihren Tüten um die „Sweeties“ aufzusammeln, die von den Wagen zu Hauf geworfen wurden. Sehen Sie selbst war uns vor die Linse gekommen ist…

Nach dem Umzug versammelte sich das Kerwevolk vor dem „Borschtewarre“ um die „Kerweräd“ anzuhören. Da wurden so manche Kuriositäten angerissen, die sich im Laufe des Jahres in „Meckse un Minichzell“ zugetragen haben. Alles kann man in der Kerwezeitung im Dialekt und „hochdeutsch“ nachlesen. Musilalisch wurde das ganze auch noch umrahmt, was der Stimmung zuträglich war. Und immer dabei, das Wahrzeichen der „Riewesäcklkerwe“!

Danach ging es munter weiter – im Zelt, am Bierrondell oder für die Kinder bei Süßigkeiten und Vergnügungsgeschäften. A propos Geschäften … die Geschäfte waren zu Gelegenheit auch geöffnet und man konnte so manchen Einkauf tätigen. Montag war der Tag und die Stunde der Wahrheit. Der Freitag das „Alpha“ und der Montag das „Omega“ der Kwereschlumbl und somit auch der Kerwe. Nach der Abschiedsund Trauerrede legten die Kerweborscht ihre Fackeln auf das Leintuch und so so ging sie den dahin! Der obligatorische Zwiebelkuchen, der kostenlos verabreicht und gerne angenommen wurde, besiegelte den schlussendlichen „Aufstieg“ der Schlumbl und der Meckser Riewesäcklkerwe 2018. So wurde noch auf die Kerwe 2019 hingewiesen, die sicher kommen wird!

Text & Fotos: Hans Joachim Janik     kraichgau-lokal.de

 

Veröffentlicht am 22. Oktober 2018, 21:20
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