Glasfaser für Waibstadt – Zwischenbilanz

Glasfaser für Waibstadt – Pressemitteilung vom heutigen Vormittag

Bürgermeister Joachim Locher im Gespräch mit BBV Mitarbeiter Thomas Fuchs und Arno Maruszczyk

Zwischenbilanz: Noch keine 20 Prozent erreicht

Pro Glasfaserzukunft: Stadt unterzeichnet Verträge für den Anschluss von zwölf öffentlichen Gebäuden an das geplante Glasfasernetz der BBV – Offener Zugang zum BBV-Netz für andere Anbieter – Keine Anschlusskosten auch für reine Telefonanschlüsse via Glasfaser – Vorvermarktung läuft noch bis 20. Juli

Waibstadt, 4. Juli 2018 – „Waibstadt ist aktuell vom Titel Glasfaserstadt noch meilenweit entfernt!“ Mit diesen deutlichen Worten zog heute Arno Maruszczyk, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der BBV Deutschland, im Rathaus eine nüchterne Zwischenbilanz der laufenden Glasfaservermarktung seines Unternehmens. Danach haben sich derzeit noch nicht einmal 15 Prozent der insgesamt 670 benötigten Gewerbetreibenden und privaten Haushalte in Waibstadt für die Zukunftstechnologie entschieden. Angesichts des bisher sehr zurückhaltenden Interesses will die Stadt nun ein deutliches Zeichen pro Glasfaserzukunft setzen. Bürgermeister Joachim Locher übergab der BBV insgesamt zwölf unterzeichnete Verträge für den Anschluss von Schulen, Kindergärten, dem Rathaus, dem Hallenbad und weiteren öffentlichen Gebäuden.

Bürgermeister Locher bei der Vertragsunterzeichnung

„Die Lage ist nicht hoffnungslos. Aber die Bürgerinnen und Bürger in Waibstadt müssen schnellstens aufwachen, wenn sie in der Region nicht schon kurzfristig beim schnellen Internet abgehängt werden wollen. Während sich in den Nachbarkommunen die meisten Haushalte und Gewerbetreibenden mehrheitlich, in Daisbach sogar mit über 90 Prozent, für die Glasfaser entschieden haben, ist die Situation hier sehr herausfordernd. Wir bleiben jedoch optimistisch, dass die Vorgaben geschafft werden, wenn alle an einem Strang ziehen.
Doch der Glasfaserzug muss jetzt sehr schnell ins Rollen kommen“, betonte Maruszczyk weiter.
„Die Glasfaser wäre für Waibstadt als Wohn- und Wirtschaftsstandort ein großer Sprung nach vorne. Die BBV bietet uns allen momentan die einmalige Chance auf eine kostenlose Glasfaserinfrastruktur, in die das Unternehmen in unserer Stadt 2,1 Millionen EURO investieren will. Mittlerweile setzen ja auch die neue Bundesregierung und die Bundesländer voll und ganz auf diese Zukunftstechnologie. Sollte das Vorhaben scheitern, dürfte es extrem schwierig werden, einen anderen Investor für den Ausbau und Betrieb eines Glasfasernetzes zu finden. Daher gehen wir heute als Stadt mit gutem Beispiel voran. Letztlich muss jedoch jeder für sich selber eine Entscheidung treffen. Nur werden die heutigen Anschlüsse in den allermeisten Haushalten schon in einigen Jahren angesichts des dramatisch zunehmenden Datenvolumens nicht mehr ausreichen. Zudem ist es für uns alle sehr wichtig, dass wir uns beim Breitband auf einer Höhe mit unseren Nachbarkommunen und den Ballungsräumen bewegen, sonst werden wir schlicht und ergreifend abgehängt“, sagte Bürgermeister Locher. „Ich bin ebenfalls zuversichtlich, dass wir es noch gemeinsam schaffen können. Aber es wird sehr herausfordernd.“
Offenes Glasfasernetz für andere Anbieter
Im Rahmen des Pressegesprächs verdeutlichte Maruszczyk zudem, dass die BBV sehr gerne zur Zusammenarbeit mit anderen Anbietern von Internet- und Telefoniediensten bereit sei: „Grundsätzlich treten wir für einen offenen Zugang zu allen Netzen ein. Daher lassen wir gerne jeden interessierten Anbieter zu marktüblichen Konditionen auf unser Glasfasernetz, um seine eigenen Dienste zu verkaufen. Dies dient der Zukunftstechnologie Glasfaser und
damit letztlich allen.“

Die „magische Zahl“ – 670 Verträge werden benötigt!
Wie wir erfahren haben sind es gerade mal 100 Verträge die bisher unterzeichnet UND abgegeben wurden, also als zählbar gelten! Es werden sicher noch einige Verträge, ausgefüllt und vielleicht sogar unterzeichnet sein, nur … sie sind noch nicht abgegeben!
Das Ziel für einen wirtschaftlichen Ausbau sind weiterhin mindestens 670 Verträge mit Privat- und Gewerbetreibenden. Bilanz zieht das Unternehmen dann am Schlusstag 20. Juli.
Bis zu 1 Gbit/s
Die BBV bietet im Gegensatz zu anderen Technologien wie etwa VDSL, Vectoring oder Kabelnetze keinen bis zu, sondern echten, garantierten Highspeed von 100, 200 und 300 Mbit/s für Privatkunden an. Neben schnellem Internet gibt es zudem Telefonie- und TV-Dienste. Für Gewerbetreibende hält die BBV flexible, maßgeschneiderte Lösungen bereit, die auf Wunsch bis in den Bereich 1 Gbit/s reichen.

Keine Anschlusskosten während der Vorvermarktung
Nur in der Vermarktungszeit bis zum 20. Juli gewährt die BBV einen besonderen Preisnachlass in Höhe von 900 EURO auf die gesamten Glas- und Hausanschlusskosten. Letztlich fällt nur beim tatsächlichen Anschluss an das BBV-Netz und der Aktivierung des Glasfaserzugangs eine einmalige Gebühr von 100 Euro an. „Damit kann sich jetzt jeder interessierte Haushalt sofort und ohne eigenen Kosten einen Glasfaseranschluss sichern“, erklärte Maruszczyk weiter. „Dieses Angebot gilt insbesondere auch für alle Haushalte, die sich zunächst nur für einen Telefonanschluss an unser Netz entscheiden.“

Zwölf öffentliche Einrichtungen sollen ans Glasfasernetz
Realschule Waibstadt, Brunnenschule Waibstadt (Grundschule), Brunnenschule Daisbach, Städt. Kindergarten Waibstadt, Kath. Kindergarten Waibstadt, Evang. Kindergarten Daisbach, Rathaus Waibstadt, Verwaltungsstelle Daisbach, Hallenbad Waibstadt, Stadthalle Waibstadt, Bauhof und Kläranlage Waibstadt, Freizeitheim Waibstadt.

Es sollte doch im Besonderen den Gewerbebetrieben am Herzen liegen am Puls der Zeit zu bleiben, wo immer mehr die Geschwindigkeit gefragt ist. Auch Vereine und andere Institutionen, ebenso innovative, nicht nur junge Endverbraucher wollen doch schnell sein und das nicht nur mit dem Auto. 
Am 21.und 22. Juli ist Stadtfest in Waibstadt – ein besonderer Anlass … in Eschelbronn war das so an Ostern, die BBV könnte vielleicht die DEADLINE noch 2 Tage nach hinten verschieben….!
Das ist eine Vermutung und rein spekulativ, muss nicht so eintreffen! Das wäre aber in der Tat die letzte Möglichkeit auf den „Zug aufzuspringen“ und nicht auf das Abstellgleis zu rollen!
Nun liegt es an Ihnen die letzte Chance zu nutzen!

Text & Fotos: HJJ    kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 4. Juli 2018, 16:19
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=262053 

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