Ganztagesausbildung bei der Feuerwehr Mauer – hochinteressant …

Ganztagesausbildung bei der Feuerwehr Mauer
Was ist zu tun bei einem Verkehrsunfall…?

(hjj) Sicher nicht alle Tag besteht die Möglichkeit bei so einer Ausbildung „Mäuschen“ zu spielen. Wir wurden zu dieser hochinteressanten Ausbildung auf dem Bauhof in Mauer eingeladen. Bürgermeister John Ehret hatte es sich nicht nehmen lassen einen Besuch abzustatten. Selbst einige interessierte Bürger fanden den Weg zum Ausbildungsort, so auch der 1. Vorsitzende des Fördervereins „Strahlrohr“, Joachim Werner, den wir bereits auf einem Kameradschaftsabend kennengelernt haben. So erfuhren wir einige Details, denn so eine Ausbildung ist nicht kostenfrei. Auch unterstützt der Förderverein tatkräftig, vor allem finanziell die ständige Erweiterung und Modernisierung der Gerätschaften und die sind nicht billig!


Das Wetter, leichter Nieselregen, kein Problem für die 18 Feuerwehrleute, darunter zwei weibliche (!) und die 6 Personen vom DRK-Posten in Meckesheim. Man stellte sich gegenseitig als „Unfallopfer“ zur Verfügung.

Zusammen mit Weber Rescue, ein Teamtraining für das Thema Verkehrsunfall, und dem o.a, Personenkreis hatte man sich auf dem Bauhof eingefunden. Das „Training wurde“ von zwei Ausbildern der Vereinigung zur Förderung des deutschen Unfallrettungswesens e.V. durchgeführt.
Ziel dieses Training war es, die technischen Fähigkeiten sinnvoll und effizient für einen technischen Hilfeleistungseinsatz einzusetzen.
Los ging es bereits am Vormittag mit einem theoretischen Teil im Feuerwehrgerätehaus. Nach der Mittagspause ging es dann zum Bauhof mit dem praktischen Teil, wo wir dazu stiessen. Hier wurden vorab 4 Schrottautos mit einem 20 Tonnen Bagger deformiert, um einsatzrealistische Szenarien nachzustellen. In Teams von je acht Personen konnte dann an den Fahrzeugen gearbeitet werden. Neben den notwendigen Schritten bei der technischen Hilfeleistung wurden Handlungsabläufe eingeübt, die zu einer optimierten und patientengerechten Rettung führen.


Das Zusammenspiel im Team und die Arbeit mit dem Rettungsdienst zeigt das gegenseitige Verständnis und die Vorgehensweise bei der jeweiligen Arbeit. Veränderungen des Gesundheitszustands des Patienten führen eventuell zu einer Änderung der Rettung und können so Hand in Hand besprochen werden, um den Verletzten adäquat zu helfen. Durch die einsatzrealistische Darstellung und der modernen Automobilbauweise kamen wir zur Erkenntnis, dass nicht immer gleich Plan A zum Ziel führen muss und der Einsatzleiter immer auch noch Plan B oder C parat haben muss. Das Teamtraining war sehr interessant und aufschlussreich. Es konnten viele Tipps und Tricks für den Einsatzalltag mitgenommen werden und hoffen diese im Ernstfall optimal einsetzen zu können. Gedankt werden soll auch dem DRK Meckesheim für ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Das gemeinsame Training hat gezeigt, wie wichtig eine stetige organisationsübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit ist, um im Ernstfall bestmögliche Abläufe sicherzustellen.

Zum Schluß sollte der „Förderverein Strahlrohr“ und seine Mitglieder dankend erwähnt werden, der durch die Finanzierung der Ausbildung, diese überhaupt ermöglicht hatte. 
Es ist äusserst wichtig gut geschult zu sein, im Ernstfall kommt es auf Minuten an, die über Leben und Tod entscheiden können.
Natürlich, und das ist nicht selbstverständlich, was wir immer wieder hervorheben wollen! Das ist das Personal der Hilfskräfte, Feuerwehr oder Ersthelfer, die ihre Freizeit zum Schutz, Hilfe und Sicherheit ihrer Mitbürger und das ehrenamtlich, zur Verfügung stellen. HERZLICHEN DANK!

Fotos: Hans Joachim Janik   kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 14. November 2018, 06:15
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=273903 

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