Fronleichnam – für viele ein „arbeitsfreier“ Tag – Traditionen unserer Kultur …

Fronleichnam – für viele ein „arbeitsfreier“ Tag … Traditionen unserer Kultur …
werden an solchen Tagen wieder sichtbar – und das ist gut so!

(hjj) Meist auf dem Lande, in überwiegend katholischen Glaubensgemeinschaften, werden solche Traditionen noch gelebt, gepflegt und mit Hingabe zelebtriert! So auch heute in einem kleinen Teilort der Gemeinde Dielheim, in Balzfeld! Zunächst wurde in der Kirche „Heilig Kreuz“ ein Gottesdienst gefeiert. Der Kirchenchor „Cäcilia“ umrahmte diese Messe mit Liedbeiträgen, ehe man zu einer sogenannten „Flurprozession“ aufbrach.

Es wurden zwei „Stationen“ angelaufen, an denen die „Monstranz“ – das Allerheiligste auf schön hergerichteten Altären abgestellt wurde. Ein Baldachin unter dem der Geistliche geht soll dabei den Himmel symbolisieren.
Die 1. Station stand unter dem Motto „Von Gott eingeladen“ und führte hin zu einer Schriftenlesung, die ein Beispiel der Gleichgültigkeit offenbarte. Zu einem großen Festmahl eingeladen und mit fadenscheinigen Erklärung die Zusage der Einladung verweigert. Ein Diener wurde ausgesandt, um jeden der anzutreffen war einzuladen, auf dass, das Haus voll werde. Selbst die Ärmsten und und gesundheitlich Geschundenen wurden eingeladen, nur die Eingeladenen, die abgesagt hatten sollten keinen Zutritt haben.
Dieses Beispiel, wie die Schriften alle nur ein Beispiel sind, sollen Anleitung und Leitfaden sein im Glauben.

Die 2. Station mit dem Motto „Gott einladen“. Es handelt von einer Begebenheit aus dem Alten Testament als Abraham und seine Frau Sara vom „Herrn“ besucht wurden, als sie vor ihrem Zelt saßen. Gastfreundschaft, noch groß geschrieben, so bot man dem „Wanderer“ an, sich zu setzen, die Füße zu waschen und ein Gastmahl für ihn zu bereiten. Es wurde Brot gebacken, ein Kalb geschlachtet und zubereitet. Der HERR verabschiedete sich mit den Worten, dass Sara einen Sohn gebären werde, trotz ihren hohen Alters.
Sie war zunächst belustigt ob dieser Situation, doch der Herr wolle in einem Jahr wieder kommen, da wird sie ihren Sohn haben. Wie man weiß hatte Abraham und Sara in der Tat einen Sohn, der Isaak genannt wurde.
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Wir wollen es damit bewenden lassen, ist alles in der Heiligen Schrift nachzulesen. Sollte eigentlich nur ein Stimmungsbild abgeben. Nach der Station am Dorfplatz und dem Ende der Prozession konnte im Ludwig-Englert-Haus das „Gemeinsame Mahl“ eingenommen werden, was auch gerne angenommen wurde.

Es ist immer wieder schön und bemerkenswert, wie in unserer modernen schnelllebigen Zeit solche Traditionen gelebt werden. Glaube ist die Basis unserer Kultur und Religion. Bekanntlich kann der Glaube Berge versetzen! In diesem Sinn wollen wir weiter friedlich zusammenleben!

Text & Fotos: Hans Joachim Janik

Veröffentlicht am 20. Juni 2019, 18:32
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