Dielheim: Eröffnung der Howe Kerwe in bester Laune der Gäste

Eröffnung der Dielheimer Howe Kerwe
Samstag pünktlich um 18.00 Uhr Einzug des  Kerweborscht‘ …

Wer hätte es gedacht ? Nach einem total verregneten Freitag sahen manche die Dielheimer Kerwe schon ins Wasser fallen. Allen Befürchtungen zum Trotz zeigte, sich das Wetter am Samstag von einer weitaus besseren Seite. 

„High-noon“, also um 12.00 Uhr, als sich der HAKO Konvoi zur Kerwe-Einläutungs-Fahrt in Bewegung setzte, (wir berichteten bereits am Samstag)  trat die Sonne aus dem noch verhangenen Himmel hervor. Ob hier der verstorbene Pfarrer Heribert Leider seine Hände im Spiel hatte? Nicht auszuschließen als Nachbar von Petrus im Himmel. Sicherlich wird er auch in Zukunft ein Blick auf seine Hinterlassenschaft und vor allem auf die Dielemer Kerwe werfen, die ihm zu Lebzeiten immer am Herzen lag. Pünktlich um 18.00 Uhr war die ganze Mannschaft zurück auf dem Dorfplatz, standesgemäß in Frack und Zylinder zur feierlichen Eröffung der Kerwe. Im gleichen Festtagsgewand begrüßte nach dem musikalischen Auftakt durch den Musikverein, auch Bürgermeister Thomas Glasbrenner das Kerwevolk. Unter den Anwesenden auch die beiden Ehrenbürger Melitta Grün und Bruno Gärtner, sowie Altbürgermeister Hans-Dieter Weis und  der frühere Kämmerer Hagen Zuber in seiner Eigenschaft als Bürgermeister von Zuzenhausen. Herzlich begrüßt wurde auch eine große Abordnung aus der ungarischen Partnergemeinde Lengyeltoti mit Bürgermeister Lajos Zsombok an der Spitze.

Mit einem Dank an alle Helfer, die sich besonders um die Kerwe bemühen, sowie an die Bewohner der Ortsmitte für Verständnis und Toleranz während der Kerwetage, machte Glasbrenner Platz für den neuen Kerwebürgermeister, den es noch zu wählen galt. Im Nu wurde schnell dem bisherigen Amtsinhaber Nico Wagenblaß das Vertrauen geschenkt, alles andere wäre ja sehr überraschend gewesen. Danach forderte er vom Kerwekomitee das Gelöbnis ein, die neue Kerweschlumpel zu beschützen und zu begleiten, damit sie als Jungfrau in den Himmel einfahren kann.
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Ferner gelobten sie mit großer Freude,  alle Zelte zu besuchen, um dort Speis und Trank  zu verköstigen und vor allen Dingen kein volles Glas stehen zu lassen. Die Taufe der Schlumpel übernahm Kerwepfarrer Ralf Pichler (als Vertreter von Holger Warzecha). Ihm zur Seite die „Ministrantin der Herzen“ Agathe Hollberg. Die Getel (Patin) Karin Trump aus dem Hause der Sängerrunde hatte als Namen „Choryfenia die Zweite“ ausgewählt, die der Pfarrer mit dem Geist des Dielemer Rieslings taufte. Die Kerwerede von Nico Wagenblaß war wie bisher auch gespickt mit allerlei Begebenheiten aus Orts-, Vereins-, Schul- und Vereinspolitik. Er berichtete von großen und kleinen Taten, die aber keinem Schaden sollten.  Manchmal erheiternd, aber auch zum Nachdenken anregend, seine Ausführungen.
 
Besonders freute sich Nico über die sportlichen Erfolge der Handballdamen des TV und der Herrenmannschaft der SG sowie auch über die neue Festkultur die in Dielheim spürbar ist. Besonders bei den örtlichen  Hochfesten „Dielheimer Frühling“, Dielheimer Herbst“ und „Howe-Kerwe“, wie  auch Bürgermeister Glasbrenner bei seiner Begrüßung erwähnte. Nach dem gelungenen Vortrag, der mit viel Applaus begleitet wurde, gab es kein Halten mehr unterm Kerwevolk. Der Dielheimer Wein, spendiert von den Weingütern Koch & Krämer, stand zur Verkostung bereit und auch von der Brezelspende der Bäckerei Laier blieb nichts mehr übrig. Nicht nur beim  musikalischen Abschluss war  die Blaskapelle des Musikvereins Dielheim präsent, auch über die ganze Zeremonie hinweg verbreitete das Blasorchester unter der Leitung von Sebastian Riedling gut Laune und Feststimmung.

Für das Kerwekomitee ging die „Arbeit“ noch weiter, mussten doch alle Vereinszelte besucht werden, wie beim Gelöbnis versprochen. Außerdem war eine Prüfung, ob das Speiseangebot dem Dielheimer Geschmack entspreche, abzunehmen. Erst dann konnte die nicht ganz ernst zu nehmende „Schankerlaubnis“ gegen eine Gebühr ausgestellt werden. Wir schlenderten noch etwas zur Entspannung über das Gelände und fanden einen schönen lauschigen Platz … 

… und on TOPP noch eine „Hörprobe“ mit bewegten Bildern …

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Damit noch nicht genug,  denn der Kerwetrubel setzte sich auf dem Dorfplatz unvermindert fort und steigerte sich zusehends beim Live-Auftritt der Band „Kraft und Kraftin“.

Text: Paul Körner Mediale Beiträge: Hans-Joachim Janik

Veröffentlicht am 29. September 2019, 20:36
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