Die Sonne scheint – Kerwe ist um und es wird gebaut in Dielheim …

Die Sonne bringt es an den Tag … das Baufieber in Dielheim …

(hjj) „Indian Summer“ auch in der Gemeinde Dielheim und den Teilorten. Das heisst es wird wieder in die Hände gespuckt! Zwei Bauvorhaben der Gemeinde und des Teilorts Horrenberg sind seit Montag, abgesehen dem Neubaugebiet Erlenbachwiesen, stehen im Moment im Fokus. Das „Kleinere“ ist das schon lange geplant und mit einigen Verzögerungen jetzt in Angriff genommen worden! Das „Mini-Spielfeld“ den Anforderungen des DFB gerecht, mit Umzäunung und nicht für die „Profis“, sondern für die Kinder und Jugendlichen, die vielleicht mal welche werden wollen!

Neben dem Ortschaftshaus in Horrenberg entsteht dieses Mini-Spielfeld nach DFB-Norm mit separatem Basketballplatz, damit sind gleich 2 Ballspielarten abgedeckt. Zunächst war die Frage, wie der Belag des Platzes aussehen und beschaffen sein sollte. Tartan oder Kunstrasen, diese beiden Möglichkeiten standen im OR zur Debatte. Es wurden Lärmgutachten eingeholt, das Wasserwirtschaftsamt mußte gefragt werden, weil die Baumaßnahme neben dem Leimbach entsteht und gewisse Abstände zum Gewässerschutz eingehalten werden müssen. Es wurde eingehend beraten über den Belag und man hat die Entscheidung pro Kunstrasen gefällt, nicht einstimmig, denn bei Kunstrasen entstehen nicht unerhebliche Folgekosten, der muß auch gepflegt und gewässert werden. Es macht gute Fortschriite wie man erkennen kann – sind nur 2 Tage ins Land gezogen und die Fa. Becker aus Zuzenhausen, Profi in solchen Anlagen, hat ganze Arbeit geleistet. 

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Die zweite Baumaßnahme, mit weit höherer Wichtigkeit und wesentlich kostenintensiver ist der Neubau eines Wasserhochbehälters, der die Basis zur Wasserversorgung der gesamten Gemeinde Dielheim sein wird. Nach Beschluß und dringender Umstellung auf die Versorgung mit Frischwasser unter der Berücksichtigung, dass die örtlichen Quellen nicht mehr ausreichen, wird Bodensee-Wasser dazu gemischt, was auch deutliche Vorteile in der Härte des Wassers bringen wird. Die beiden Brunnen in Balzfeld werden nach Fertistellung abgetrennt bleiben aber für eine eventuelle „Notversorgung“ als Backup in der Hinterhand. Zu dieser Maßnahme fand heute der „Spatenstich“ statt und gilt als offizieller Baubeginn. In der folgenden Bilderstrecke habe ich nochmals den „Alten Behälter“ von aussen und innen „betrachtet“ – sicher kein Hochmut, dieses „Bauwerk“ zu ersetzen.

Nun noch ein paar wenige Fakten zum „Bauwerk“… im Gegensatz zum alten Hochbehälter, der 750.000 Liter in 2 Becken fasst, (sieht irgendwie aus wie im Hallenbad), versorgt dennoch derzeit alle Ortsteile, wird der neue Hochbehälter 1.200 m³ in je 2 Becken fassen, also mehr als das Dreifache, und aus Edelstahl bestehen. Die Bauzeit ist auf 10-12 Monate veranschlagt. Die Hülle wird aus Stahlbeton in Fertigelementen erstellt werden. Ich werde die Bauphase fotografisch begleiten und dann auch detaillierter darauf eingehen. Eines dazu noch zum Schluss… die Bausumme… veranschlagt auf  2.000.000 Euro, das zum Thema!
Die Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung – Hauptamt:
„Eines der größten Projekte in der Geschichte der Gemeinde Dielheim nahm in diesen Tagen seinen Anfang mit dem Spatenstich für den Wassserhochbehälter Horrenberg.
Bürgermeister Thomas Glasbrenner begrüßte zu diesem Anlass Gemeinderäte, Mitarbeiter sowie Vertreter der Baufirmen und der Planungsbüros.
„Im Gegensatz zu vielen Regionen auf der Erde müssen wir uns keine Gedanken über die notwendige Wassermenge machen“, so Bürgermeister Glasbrenner. Aber unser Trinkwasser sei das am besten untersuchte Lebensmittel, und um den Standard zu halten, war es notwendig, die Trinkwasserkonzeption der Gemeinde Dielheim auf den aktuellen Stand zu bekommen.
Der Bau des Wasserhochbehälters wird der erste Schritt dazu sein; nachfolgend wird die Versorgungsleitung an das Netz der Bodensee-Wasserversorgung hergestellt. Bettelmanns- und Hollerbrunnen kann dann stillgelegt werden, während der Tiefbrunnen beim Radweg nach Dielheim in Betrieb bleiben wird und dessen Wasser im Hochbehälter mit dem Bodenseewasser gemischt wird. Glasbrenner brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass das schon im nächsten Sommer geschehen kann. Er wünschte den Ingenieuren und Planern sowie den Baufirmen viel Glück auf der Baustelle.
Erich Schulz vom Ingenieurbüro Schulz erläuterte das Bauvorhaben aus technischer Sicht. Mit der Fa. Hydro-Elektrik hat man eine anerkannte Fachfirma für den Wasserhochbehälter gewinnen können. Geplant ist die Aufstellung von 2 Edelstahlbehältern mit je 1.200 cbm Inhalt, die als „Feldscheune“ verkleidet werden und so sich in die Umgebung harmonisch einfügen werden. Die Baukosten werden knapp 2 Mio Euro betragen. Der alte Wasserhochbehälter wird voraussichtlich abgerissen werden.
Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Erich Schulz vom Planungsbüro Schulz, Bürgermeister Thomas Glasbrenner, Volkmar Bachhofer, Fa. Hydro-Elektrik, Gemeindrätin Ute Sendner, Gustav Trump von der Fa. VBT, Ortsvorsteher Harald Seib.

Manfred Heinisch Hauptamtsleiter

Abschliessend noch eine Info, ich werde in den nächsten Tagen über den Status des Neubaugebiets Erlenbachwiesen berichten, da hat sich auch schon einiges getan! Lassen Sie sich überraschen! 
Text & Fotos: Hans-Joachim Janik

Veröffentlicht am 27. September 2017, 17:50
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=232089 

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