Bundesliga Schlüsselspiel – TSG 1899 Hoffenheim – Darmstadt 98 0 : 2 (0 :1)

Schlüsselspiel ? – ja, nur hat die TSG 1899 den Schlüssel nicht gefunden – Darmstadt 98 jedoch, hatte einen Dietrich !

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(hjj) Was soll man zu solch einem Spiel sagen – am besten nichts! Das ist aber nicht meine Art. Ich versuche einen kurzen, aus meiner Sicht objektiven Spielbericht. Voll motiviert sollten die TSG Spieler sein, vielleicht waren Sie das auch, mein erster Eindruck vor dem Spiel signalisierte mir volle Konzentration auf die 90 Minuten. Nachdem Anpfiff zu Durchgang 1 begannen die Gäste mit ihrem aggressiven Angriffsspiel, sodaß  die TSG erst einmal heftige Gegenwehr an den Tag legen mußte und Oliver Baumann zunächst gut beschäftigt wurde. Taktisch gut eingestellt wurden die Gäste von ihrem Coach Dirk Schuster, der vor dem Spiel bester Dinge war. Konsequentes Pressing und Druck auf den Ballführer machten einen „Spielaufbau“ extrem schwierig. Die TSG fand kein Mittel dieses Problem spielerisch zu lösen. Mir erschien alles als planloses Gekicke, ohne System und Effekt. Daraus resultierte in der 33.Minute der Führungstreffer der Lilien, aus meiner Sicht war zwar vorher ein Foul im 5-Meter-Raum, der Treffer zählte. So ging das Spiel weiter bis der Halbzeitpfiff die Zuschauer erlöst. Bekannte Gesichter aus der Handballwelt waren auch im Stadion. Immerhin etwas erfreuliches am heutigen Nachmittag ! Hier ein paar Bilder vor dem Spiel und vom Spiel.

 Nach der Pause, so dachte ich würde ein Ruck durch die Mannschaft gehen, dachte ich, es lief genauso weiter. Dirk Schuster sah keinen Grund die Taktik zu ändern. Mit zunehmendem Spielverlauf erinnerten sich die Gäste an Tschaikowsky und die sterbenden Schwäne. Jeder Körperkontakt war Anlass zum „Zeit“ schinden und einen aufkommenden Spielfluss zu unterbinden, und der Schiri (Christina Dingert) spielte mit. Ein für mich reguläres Tor für die TSG wurden nicht gegeben, (nach genauer Betrachtung war es doch Abseits) zu allem Überfluss machte die Gäste in der 85. Minute den Sack zu und besiegelten die 0:2 Niederlage der TSG. In einem Arbeitszeugnis kann man eine Redefloskel nachlesen… man hat sich stes bemüht, konnte aber keine Leistung erkennen. Schliesslich wußte man, um,was es heute ging, doch keine nennenswerte Verbesserung zu den vergangenen Spielen wurde an den Tag gelegt. So wird man den Verbleib in der 1. Bundesliga nicht sichern können, auch für die 2. Liga, die in greifbarer Nähe ist, genügt das nicht, was heute den enttäuschten Fans geboten wurde. „Wir haben die Schnauze voll“ sang man gegen Ende des Spiels im Fanblock.  Redebedarf war am Ende des Spiels mit den Fans, die ziemlich erbost waren. Einzig „Eisen-Ermin“ fasste sich ein Herz und sprach mit den enttäuschten Fan, der Rest der Mannschaft kam zwar als Reminiszenz in die Fankurve, zog aber sich aber gleich darauf wortlos in die Kabine zurück. FAZIT: Mit Bundesliga-Fußball hatte das nichts zu tun, zumindest nicht bei der TSG und das im Abstiegskampf. Darmstadt löste das Problem geschickt auf ihre Weise, auch mit etwas Unterstützung des Schiedsrichters, das soll aber keine Entschuldigung sein. 

Text und Fotos: Hans-Joachim Janik       www.kraichgau-lokal.de

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Veröffentlicht am 7. Februar 2016, 21:58
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