Besinnlicher Januar – Zwei Chöre im Fokus …

Besinnlicher Januar – Zwei Chöre im Fokus …
in der Pfarrkirche St.Cyriak Dielheim gaben sie ein glanzvolles Konzert

(hjj) Der Altarraum der Pfarrkirche St. Cyriak in Dielheim war am Sonntagabend  die Bühne für ein Konzert besonderer Güte. Zwei Chöre, die jeweils einzeln als auch  zusammen unter der Gesamtleitung von Florian Schwabenland perfekt harmonierten. Der gemischte Chor des Gesangverein 1870 e.V. Unteröwisheim und der Frauenchor die „ChoryFeen“ der Sängerrunde 1926 e.V Dielheim, eine gelungene, partnerschaftliche Kooperation anspruchsvollen Chorgesangs.

Eröffnet wurde der Konzertabend mit der Begrüßung des Auditoriums durch Florian Schwabenland, der darauf hinwies, dass dieses Konzert zur Erstellung einer CD mitgeschnitten werde. Nach Fertigstellung der CD könne man diese bei den Sängerinnen käuflich erwerben. Er freue sich, dass nach einer gefühlten Ewigkeit wieder ein gemeinsamer Auftritt in Dielheim zu realisieren war. Nachdem das Konzert bereits in Unteröwisheim aufgeführt wurde, also keine Premiere, was dennoch nicht Routine bedeutete. Mit viel Aufwand hat das Mannheimer Tonstudio „Schraubfabrik“ sein Equipment aufgebaut, was sich aber nicht störend auswirkte.
Nun kamen die Choryfeen mit dem ersten Block zum Einsatz. „Cantilena“- „Gabriellas Lied“- „I will follow him „ & „Hail holy Queen“ war der schwungvolle Auftakt der bekannten internationalen Lieder.
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Die Zuhörer der fast voll besetzten Kirche belohnten dies, wie auch die folgenden Beiträge mit großem Applaus. Das erste gemeinsame Lied beider Chöre war das „Vater Unser“ von Karl-Heinz Jäger, welches das Kirchenschiff mit einem großartigen Klang erfüllte.
Ein weiterer Block mit vier Beiträgen war dem Gemischten Chor aus Unteröwisheim vorbehalten. Die bekannten „Irischen Segenswünsche“- „Weit über’s Meer“(Who‘ ll come with me – Kelly Family)- „Wunder gescheh’n“-„Feuerzeug“ hatten ihre emotionale Wirkung. Nachdenklich und sentimental stimmte dann ein Lied des österreichischen Sängers Andreas Gabalier „Amoi seh‘ ma uns wieda“, das er anlässlich des Todes seines Vater geschrieben hatte, auf keinem seiner Konzerte fehlen darf und hier von beiden Chören gefühlvoll zu Gehör gebracht wurde.
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Die vier folgenden Lieder präsentierte wieder der Frauenchor und stimmte langsam auf die zu Ende gehende Weihnachtszeit ein. Das sind die 40 Tage nach Heiligabend bis zum 2. Februar (Maria Lichtmeß), nach altem jüdischen Brauch, die „unreine Zeit“ nach der Entbindung, so lange stehen bei uns die Krippen in den Kirchen und teilweise die Weihnachtsbäume in den Häusern. Mit „Ave Maria“ – „Hört es klingt vom Himmelszelt“-„Wünsche zur Weihnachtszeit“ & „Engelchöre singen“ so die Titel der Beiträge.Beide Chöre zusammen stimmten „Still ruht der See“ an und mit einem weiteren Block des Gastchores „Oh Herr welch ein Abend“-„Still liegen Wald und Flur“ & „Christrose“ bog man in die „Zielgerade“ des Konzertabends ein. Noch einmal betraten beide Chöre den Altarraum und verabschiedeten sich mit zwei Beiträgen „Weihnachten bin ich zu Haus“ & „O holy night“.

Kaum waren die letzten Töne verklungen, da erhob sich das Auditorium spendete tosenden Beifall (Standing ovation) und forderte eine Zugabe. Schwabenland meinte … Sie wollen also noch nicht nach Hause? … und ließ noch weitere drei Beiträge folgen. Darunter ein afrikanisches Volkslied was die Fröhlichkeit und Ausgelassenheit nach getanem Werk zum Ausdruck brachte. Abschließend verabschiedeten sich die beiden Hauptverantwortlichen mit einem kleinen Aufruf zur „Nachwuchsförderung“ und dem Hinweis, dass man an den Ausgängen auf eine kleine Spende hoffe! Gekonnt und einfühlsam moderierte zwischen den Vorträgen der „Chef“ Florian Schwabenland.
Musikalische Begleitung an den Instrumenten Wiebke, Harald und Julia.

Schließlich wurde die schöne Illumination im Mittelgang gelöscht, die Protagonisten wechselten die Lokalität und nahmen im Pfarrsaal eine Kleinigkeit zu sich, was man wohl im heutigen Jargon als „Afterwork-Party“ bezeichnet. Gehört aber einfach zum Zusammenleben und fördert die Gemeinschaft.

Insgesamt wieder eine Demonstration von Kultur über die Ortsgrenzen hinaus. Gerne würde man diese Formation bald wieder in St. Cyriak oder in der Gemeinde begrüßen.

Text & Fotos: Hans Joachim Janik

Veröffentlicht am 1. Februar 2019, 17:42
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