50 Jahre Chorgemeinschaft Cäcilia Harmonie Horrenberg-„Goldene Hochzeit“

50 Jahre Chorgemeinschaft Cäcilia Harmonie Horrenberg-„Goldene Hochzeit“
… 
würde man umgangssprachlich sagen!

(hjj) 50 Jahre sind eine Lange Zeit in einer Verbindung, dabei gibt es Höhen und Tiefen, ob in einer Lebensgemeinschaft oder einer Verbindung in einem Verein. Probleme und unterschiedliches Denken wird es über die Dauer der Zeit immer geben. Solche Differenzen zu klären und immer noch zusammen zu sein zeugt von Kultur und Akzeptanz.

„50 Jahre Chorgemeinschaft – Singen verbindet“ so war der Leitsatz zum Jubiläum.
Hier noch etwas zur Historie der Chorgemeinschaft …
Im Jahre 1903 wurde der MGV Harmonie von 24 Sängern gegründet. In den Folgejahren nahm dieser erfolgreich an vielen Sängerfesten teil.
1920 gründete sich ein gemischter Chor, der Cäcilienverein Horrenberg, der sich zur Aufgabe gestellt hat auf dem neu angelegten Horrenberger Friedhof die Beisetzungsfeiern gesanglich zu umrahmen. Als 1952 Horrenberg eine eigen Kirche bekam, erweiterte sich die Aufgabe um die Gestaltung der Gottesdienste an Festtagen.
Sinkende Mietgliederzahlen und somit die Erfüllung der gestellten Aufgaben in Frage gestellt, erschien es sinnvoll zu sein eine „Arbeitsgemeinschaft“ aus Männerchor und Kirchenchor zu bilden. Das war im Jahre 1968 dem Gründungsjahr der „Chorgemeinschaft“!

Zunächst zögerlich und skeptisch, mit getrennten Vorstandschaften, durch gemeinsame Projekte aber immer mehr zusammenwachsend, kam Eugen Kaiser, der seit 1975 bei der Harmonie vorstand, 1986 die Aufgabe des ersten Vorsitzenden gemeinsam übernahm. 1990 wurde zum ersten Mal gemeinsam gewählt dabei erhielt die Gemeinschaft den jetzigen Namen „Chorgemeinschaft Cäcilia Harmonie Horrenberg“. Aus einer Arbeitsgemeinschaft wurde eine leistungsstarke Chorgemeinschaft, die trotz Schwierigkeiten noch heute Bestand hat.

Nun zum Verlauf und Programm des Jubiläums, welches sich aus zwei Teilen zusammengesetzt hat – der geistliche Teil in der Kirche Maria Königin und der weltliche Teil im Gemeindehaus, räumlich und musikalisch-gesanglich durch einen Sektempfang getrennt!

Teil 1 in der Kirche
Messe von Franz Schubert (1797-1828)für gemischten Chor und Blasinstrumente (Zum Eingang & Zum Gloria) Der weitere Verlauf,das Salve Regina, stammt aus der Feder von Felix Mendelsson Bartholdy (1809-1847) Elias, Arie – Sei stille dem Herrn (Zum Evangelium & Zum Offertorium) … weiter mit Elias, Arioso – Ja es sollen wohl Berge weichen (Zum Sanctus, Nach der Wandlung, Das Gebet des Herrn & Zum Agnus Dei) letzter Teil vor der Pause – Der Schlussgesang.

Neben einem Bläserensemble, die Solisten am Klavier: Peter Rudolf, Sopran: Josefa Kreimes, Bariton und zugleich die Gesamtleitung: Michael Leideritz, der seit Juni 2017 auch Leiter der Chorgemeinschaft ist.
Mit viel Engagement, Leidenschaft und eigener Methodik versteht er es hervorragend die Sängerinnen und Sänger zu motivieren und immer mehr Leistung zu generieren. Als studierter Kirchenmusiker, Orchesterleiter und Gesangssolist hat er ein breites fachkundiges Spektrum, das er bereits über Jahre in Berlin und Görlitz präsentierte. Nun in der Kurpalz gelandet wird er weitere Erfolge verbuchen können und das Publikum daran teilhaben lassen.

Teil 2 im Gemeindehaus
Beschwingt und unter dem Begriff „Leichte Muse“ machte eine Komposition von W.A.Mozart – „Wo Musik sich frei entfaltet“ bearb. Gerd Onnen  den Auftakt.
Mit Auszügen aus dem Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe (1901-1988) wurde ein Blick nach Berlin getan und die alten Berliner Zeiten in Erinnerung gerufen. (Wäre es nicht wunderschön- Duett, Es grünt so grün-Ascott Gavotte-und die Arie, Ich hätt‘ getanzt heut Nacht)


Weiter ging es mit Beiträgen wie Nur der Freude, nur dem Frohsinn, aus der Lustigen Witwe-Vilja o Vilja, Radetzky-Marsch von Strauß, Amazing Grace, Kum ba yah my Lord, Siyahamba und abschließend das Volkslied „Die Gedanken sind frei“!
Last but not least sollte „Moderator“ Michael Löschnig erwähnt werden, der in professioneller, lockerer Art durch das Programm führte.

So verlief der Abend kurzweilig und als Besonderheit gab es die Grußworte am Ende der Veranstaltung, die Bürgermeister Glasbrenner, als äußerliches Zeichen der Anerkennung mit einem Geldgeschenk unter Beweis stellte. Die mitwirkenden Gastsängerinnen und Gastsänger aus Brühl-Rohrhof erhielten noch ein kleines Blumengeschenk.
Das Publikum war begeistert, spendete überschwänglich Beifall und war sicher angenehm überrascht ob der Qualität der Darbietungen, welche die Chorgemeinschaft präsentierte. Die Erlöse/Spenden aus dem Sektempfang sollen sozialen Zwecken (Kindergarten und Schule Horrenberg) zur Verfügung gestellt werden, eine schöne Geste on topp!
Wir erhielten nach dem Festabend eine Einladung einer kleinen Nachfeier beizuwohnen und haben diese auch gerne angenommen…

Wessen Handschrift diese tolle Buffet wohl trägt?
Vielen Dank für die Einladung, die Spendenübergabe wird auch hier auf diesem Medium angekündigt und darüber berichtet. Wir wünschen der Chorgemeinschaft eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit und freuen uns auf das nächste öffentliche Konzert.

Bis dahin bleibt alle gesund und „bei der Stange“! Übrigens, gerne werden neue Sängerinnen und Sänger willkommen geheissen, so habe wir uns sagen lassen! 🙂

Text & Fotos: Hans Joachim Janik    kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 18. Oktober 2018, 22:23
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=271373 

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